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Brandstifter aus Neukirchen muss drei Jahre ins Gefängnis
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Weil er ein Mehrfamilienhaus in Neukirchen in Brand gesteckt hat, muss ein 28-jähriger Mann drei Jahre ins Gefängnis. Das Amtsgericht Chemnitz hat es als erwiesen angesehen, dass der Mann aus Myanmar das Feuer im September 2020 gelegt hatte. Motiv war ein Beziehungsstreit.
Vor Gericht sagte der Brandstifter, er habe sich von seinem deutschen Lebensgefährten (60) nicht unterstützt gefühlt. Ein Gutachter bescheinigte ihm eine schizotype Störung. Im Streit hatte er schon einmal gedroht, das Haus anzuzünden.
Das Paar, das sich in Thailand kennengelernt hatte, ist inzwischen getrennt. Am Haus entstand durch das Feuer 400.000 Euro Sachschaden; es ist bis heute unbewohnbar.
