Bombe in Reichenhain entschärft
Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Reichenhain hat der Kampfmittelbeseitungsdienst Entwarnung gegeben. Der Sprengsatz konnte am Abend vor Ort entschärft werden. Der Sprengkörper englischer Bauart wurde um 17:58 Uhr von Thomas Lange, Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes, unschädlich gemacht. Daraufhin wurden umgehend die Evakuierung und die Verkehrseinschränkungen aufgehoben. Das Geschoss war am Mittag bei Bauarbeiten in einem Gewerbegebiet neben dem Uni-Campus entdeckt worden. Das Gelände, auf dem sich auch Forschungseinrichtungen wie das Fraunhofer Institut befinden, wurde evakuiert - die Bahn stellte den Verkehr auf der benachbarten Bahnstrecke Chemnitz-Aue vorübergehend ein.Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt der Stadt und des Kampfmittelbeseitigungsdienstes waren ab dem Mittag vor Ort. Es wurde ein Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. Im Zuge dessen mussten die Reichenhainer Straße und die Altchemnitzer Straße abschnittsweise gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Rund 230 Personen wurden in Sicherheit gebracht, unter ihnen auch 23 Anwohner. Die TU Chemnitz unterstützte die Evakierung, in dem sie die Mensa Reichenhainer Straße als Aufenthaltsraum für rund 125 der Evakuierten bereitstellte.