Böller-Angriff auf Polizeiauto beschäftigt das Landgericht
Vor dem Landgericht beginnt am Montag der Prozess gegen einen Chemnitzer, der mit Böllern ein Polizeiauto zerstört haben soll. Der Streifenwagen war vor einem Autohaus an der Müllerstraße abgestellt. Der 35-jährige soll im Januar 2019 an dem Fahrzeug ein Seitenfenster eingeschlagen und Pyrotechnik hineingeworfen haben.
Eigentlich wollte der sturzbetrunkene Mann einen Zigarettenautomaten sprengen. Laut Anklage entschied er sich dann aber spontan für das Polizeiauto, dessen Innenraum durch die Böller komplett zerstört wurde. Der 35-Jährige ist wegen Versuchs des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion angeklagt. Zur Tatzeit soll er stark betrunken gewesen sein, sieben bis acht Bier soll der Mann laut Anklage getrunken haben.
Für den Prozess sind zunächst zwei Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird noch im Dezember erwartet.
