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BMW führt 35-Stunden-Woche in Leipzig ein

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BMW führt im Leipziger Werk die 35-Stunden-Woche ein. Damit wird die Arbeitszeit an die der bayerischen BMW-Werke angeglichen. Der Wechsel verläuft schrittweise. Ab Januar sinkt die wöchentliche Arbeitszeit auf 37 Stunden, zwei Jahre später auf 36 Stunden. Ab 2026 müssen die BMW-Mitarbeiter in Leipzig dann nur noch 35 Stunden pro Woche arbeiten. Die Verkürzung der Arbeitszeit erfolge bei vollem Lohnausgleich, sagte BMW-Personalchefin Ilka Horstmeier.

Um trotzdem weiter im gewohnten Maß produzieren zu können, will der Autobauer neue Jobs schaffen. Bis 2026 sollen in Leipzig 300 weitere Mitarbeiter eingestellt und die Zahl der Auszubildenden erhöht werden.

Der Konkurrent Volkswagen will ebenfalls bis 2026 schrittweise die 35-Stunden-Woche in seinen Werken in Zwickau, Chemnitz und Dresden einführen, die VW-Tochter Porsche in seinem Werk in Leipzig schon 2025. Die Porsche-Geschäftsführung und der Betriebsrat des Unternehmens unterzeichneten eine entsprechende Grundsatzeinigung. Ab 2022 soll die Wochenarbeitszeit bereits auf 36,5 Stunden reduziert werden. Zurzeit liegt sie bei 38 Stunden. (mit dpa)