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Bieterge­meinschaft gewinnt Architek­tur­wettbewerb für Unibibliothek

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Eine Gemein­schaft von Büros aus Dresden und Berlin hat den Archi­tek­tur­wett­be­werb für den Umbau der Alten Aktien­spin­nerei zur neuen Zentral­bi­blio­thek der Univer­sität gewonnen. Die Jury beein­druckte am dem Entwurf der „ehrliche und sensible Umgang mit der histo­ri­schen Bausub­stanz“, teilte der Staats­be­trieb Sächsi­sches Immobi­lien- und Bauma­nage­ment SIB mit. Mit dem Siegent­wurf ist laut SIB noch keine Entschei­dung für den künftigen Bau getroffen. Die neuen Zentral­bi­blio­thek soll künftig der Mittel­punkt des neuen Uni-Campus in der Chemnitzer Innen­stadt sein. Bei dem Wettbe­werb für den Umbau der alten Spinnerei waren 26 Arbeiten einge­reicht worden. Zuvor hatte die Jury in einer Voraus­wahl unter 117 Bewer­bern aus mehreren europäi­schen Ländern 30 Büros ausge­wählt und aufge­for­dert, einen Entwurf abzugeben. Die Aktien­spin­nerei an der Straße der Nationen entstand im Jahr 1858. Sie war damals die größte Spinnerei Sachsens. Aller­dings endete der Spinne­rei­be­trieb schon 1914. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört. Später war es unter anderem ein Provi­so­rium für das Opern­haus, Kaufhaus, Stadt­bü­cherei, Büro, Puppen­theater und Galerie. Inzwi­schen steht das Haus leer.