Beweis per DNA! Leiche nach Laubenbrand identifiziert
Ein Monat hat es gedauert. Nun ist klar, wer bei dem Brand in einer Gartenlaube im Chemnitzer Stadteil Markersdorf Ende Juni ums Leben kam. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, handelt es sich um den 49-jährigen Sohn der Grundstücksbesitzerin. Die Leiche war stark verbrannt – so stark, dass ein klassischer Abgleich über persönliche Merkmale nicht möglich war. Gerichtsmediziner mussten auf DNA-Spuren zurückgreifen. Erst jetzt liegt das Ergebnis vor.
Nur der Gentest brachte Klarheit
„Die Identität konnte nur über einen DNA-Abgleich geklärt werden“, sagte Staatsanwalt Rolf Bach unserem Sender. Der Mann hatte offenbar in der Gartenlaube im Stadtteil Markersdorf gelebt. Nach Angaben von Bach war er beim Ausbruch des Feuers noch am Leben.
Ursache weiter offen
Die Laube war Morgen des 26. Juni in Flammen aufgegangen, brannte in Kleingartenanlage an der Dittersdorfer Straße vollständig aus. Die Polizei entdeckte später die Leiche in den Trümmern. Was das Feuer ausgelöst hat, ist noch immer nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an. Laut Staatsanwaltschaft ist wegen der starken Zerstörung des Gebäudes nur schwer zu rekonstruieren, was genau passiert ist. Hinweise auf ein Verbrechen gibt es laut Rolf Bach nicht.