Bewährungsstrafe wegen Zeigen des Hitlergrußes

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In einem ersten Schnellverfahren wegen das Zeigen des Hitlergrußes bei einer Demo ist am Donnerstag am Chemnitzer Amtsgericht das Urteil gefallen. Ein 33-Jähriger erhielt eine Haftstrafe von acht Monaten, die allerdings zu Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss der Chemnitzer, der der Polizei bereits als Hooligan bekannt ist, 2.000 Euro Strafe zahlen. Der Mann hatte bei einer Demo am 1. September in der Innenstadt den Hitlergruß gezeigt und auch Polizisten angegriffen. Es war das erste von mehreren Schnellverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.