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Bestätigt: US-Rüstungsfirma baut ihre bisher größte Waffenfabrik in Leipzig
Es gibt neue Infos zur geplanten Waffenfabrik im Norden Leipzigs: Die US-Rüstungsfirma „Covenant“ hat ihre Baupläne jetzt offiziell bestätigt. Schon ab kommendem Jahr (2027) sollen dort zunächst 1000 und später bis zu 5000 neuartige Marschflugkörper vom Typ „Anthem“ gefertigt werden. Günstig, aber ohne Sprengstoff. Der werde später vom Militär noch hinzugefügt. Dort seien die neuen Waffen auch schon getestet worden.
Die Sprengstoffköpfe könnten bis zu 200 Kilo tragen, heißt es weiter. Als eine Art Langstreckendrohnen haben sie laut Medienberichten eine Reichweite von vermutlich mehr als 1.500 Kilometer. Genauere Angaben dazu wurden nicht gemacht. Dafür aber zum Preis: Die erst kürzlich entwickelten Anthems„ sollen mehrere 100.000 Euro pro Stück kosten, der Preis für vergleichbare liege derzeit bei mehreren Millionen Euro.
Auftraggeber ist bisher geheim
Die Waffenfabrik soll die weltweit größte von Covenant werden. Die bisher größten befinden sich in Texas und Israel. Und es gebe offenbar auch schon Aufträge für Leipzig. Von wo die kommen, wurde allerdings bisher nicht verraten - Geheimsache. Auch geheim ist bisher der genaue Standort der Waffenfabrik. Vermutlich entsteht sie irgendwo in der Nähe des Flughafens unweit der Werke von BMW und Porsche. Laut dem Unternehmen soll “Anthem„ ausschließlich an europäische Länder und die USA verkauft werden - zur Abschreckung und Verteidigung, wie es heißt.
Kritiker haben mittlerweile auch eine Petition (“Aus der Stadt der Friedlichen Revolution darf keine Stadt der Waffen werden„) gegen die Ansiedlung gestartet. Sie richtet sich an OB Burkhard Jung. Darin wird an Leipzig als Ausgangsort der friedlichen Revolution (1989) erinnert und öffentliche Diskussion zu den Plänen gefordert.
