Bessere Züge für Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig in Sicht
Für die Problemzüge auf der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig zeichnet sich offenbar eine Lösung ab. Es gebe gute Gespräche mit dem Verkehrsverbund, sagte uns Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Auch der Freistaat hat finanzielle Unterstützung zugesichert. Ziel sei es, möglichst bald gut erhaltene gebrauchte Wagen zu finden, die deutlich mehr Komfort bieten als die jetzigen. "Es werden wahrscheinlich gebrauchte Wagen sein" sagte Barbara Ludwig. "Die Mitteldeutsche Regiobahn wird keine neuen Fahrzeuge kaufen, also muss sich der Verkehrsverbund nach dem umschauen, was es auf dem Markt gibt." Der VMS wird die Züge auch kaufen, damit die MRB damit fahren kann. Ludwig will sich die Wagen diesmal auch vorher anschauen. Das habe sie bei den "Museumszügen" der MRB nicht getan. "Diesen Vorwurf mache ich mir" räumt das Stadtoberhaupt ein. Jetzt werde man genau hinschauen. "Nur vom Blatt wird nichts mehr genommen" kündigte Ludwig an. Die Züge der Mitteldeutsche Regiobahn stehen seit langem in der Kritik: sie sind laut, reparaturanfällig und nicht barrierefrei. Auf der Strecke gibt es regelmäßig Verspätungen, Fahrgäste klagen außerdem über schlechten Service und verschmutzte Abteile.