Beim Umbau der Schwimmhalle Gablenz steigen die Kosten
Die Sanierung der Schwimmhalle Gablenz wird teurer als geplant. Drei Millionen Euro reichen nicht aus - das hat die Stadtverwaltung jetzt erstmals öffentlich einräumt - in der Antwort auf eine Ratsanfrage der SPD-Fraktion. Bisher war die Kostensteigerung vehement abgestritten worden. Teurer wird der Bau unter anderem, weil in den Garderoben Schimmel entdeckt wurde. Außerdem hat die Insolvenz einer Baufirma eine große Lücke in den Zeitplan gerissen. Ursprünglich sollte die Schwimmhalle im Herbst 2017 wieder öffnen. Dieser Termin konnte nicht gehalten werden, so dass die Wiedereröffnung auf Februar 2018 verschoben wurde. Schon damals zeichnete sich ab, dass der Kostenrahmen nicht eingehalten werden kann. Öffentlich zugeben wollte das im Rathaus aber niemand. Dass auf der Baustelle nicht alles rund läuft, hatten aber inzwischen auch die Anwohner bemerkt. Sie wunderten sich zum Beispiel über offene Zementsäcke, die tagelang bei Wind und Wetter draußen lagen. Anfang des Jahres gab es dann die nächste Verzögerung. Nach den Winterferien das Bad wieder zu öffnen, sei nicht möglich, hieß es im Januar von der Stadt. Als neuer Eröffnungstermin wurde der 9. April benannt - nach den Osterferien. Die Kosten würden durch den Bauverzug nicht steigen. Jetzt steigen sie also doch. Um wie viel, das lässt die Antwort aus dem Rathaus offen.