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Baupläne für neue Uni-Bibliothek müssen überarbeitet werden

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Der Umbau der Alten Aktien­spin­nerei zur Uni-Biblio­thek gerät ins Wanken. Der Freistaat kann noch immer keinen Termin für den Baustart nennen. Eigent­lich sollte bereits 2013 mit dem Umbau des Gebäudes am Busbahnhof begonnen werden. Jetzt heißt es, der Entwurf müsse überar­beitet und an die wirtschaft­li­chen Anfor­de­rungen angepasst werden. Eine Entschei­dung dazu sei noch nicht getroffen worden, teilte das Finanz­mi­nis­te­rium mit. Von der neuen Uni-Biblio­thek an der Straße der Nationen hängt auch maßgeb­lich die Zukunft des Brühls ab. Die Stadt hofft, dass die Studenten den verwaisten Fußgän­ger­bou­le­vard wieder­be­leben. Brühl-Aktivisten befürchten, dass sich dies immer weiter in die Ferne verschiebt. Die Aktien­spin­nerei an der Straße der Nationen entstand im Jahr 1858. Sie war damals die größte Spinnerei Sachsens. Aller­dings endete der Spinne­rei­be­trieb schon 1914. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört. Zu DDR-Zeiten diente es als Wismut-Kaufhaus und war unter anderem auch ein Provi­so­rium für das Puppen­theater. Zuletzt wurde das Haus als Galerie genutzt. Im Herbst 2011 hatte der Freistaat die Immobilie zum symbo­li­schen Preis von einem Euro von der Stadt erworben. In den Umbau zur Biblio­thek will das Land 40 Millionen Euro inves­tieren.