Bahnverbindung nach Leipzig sorgt für immer mehr Frust
Die Mitteldeutsche Regiobahn gerät immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Grund sind die massiven Probleme und Beschwerden auf der Strecke Chemnitz-Leipzig. In den vergangenen Tagen fiel fast ein Drittel der Züge aus, der Ersatzverkehr kam verspätet und mit zu wenig Plätzen. Die Fahrgäste sind frustriert und wütend, viele Pendler kommen immer wieder zu spät zur Arbeit. Für den Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Detlef Müller ist das Maß voll. Er will den Vertrag mit dem Unternehmen kündigen lassen, wenn sich die Situation nicht umgehend bessert. Die Mitteldeutsche Regiobahn müsse endlich ordentliche Züge auf die Gleise bringen, so Müller. Wenn diese vereinbarte Leistung nicht bald erbracht werde, bleibe nur die Kündigung des Verkehrsvertrages. Bei einem Arbeitsgespräch der Chemnitzer Bundestagsabgeordneten mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen Anfang Januar waren kurzfristige Verbesserungen auf der Strecke Chemnitz-Leipzig vereinbart worden. Getan hat sich seitdem nichts. Müller will deshalb weiter Druck machen, um endlich spürbare Verbesserungen für die Fahrgäste zu erreichen.