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Bahnstrecke Dresden-Chemnitz stundenlang gesperrt

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Die Bahnstrecke Dresden-Chemnitz war am Sonntag für fast zwei Stunden gesperrt, weil ein Mann nahe Freiberg über einen geschlossenen Bahnübergang gelaufen war. Ein Lokführer der Mitteldeutschen Regiobahn sah den Unbekannten und leitete eine Notbremsung ein, dachte aber, dass der den Mann erfasst hätte. Das war glücklicherweise nicht der Fall.

Allerdings erlitt eine Frau im Zug einen Nervenzusammenbruch und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Lokführer konnte die Bahn noch nach Chemnitz fahren, dort wurde er abgelöst. Durch den Zwischenfall kam es bei insgesamt 16 Zügen zu Verspätungen. Der Mann, der über die Gleise gelaufen war, wurde bisher noch nicht gefunden.