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Bahn prüft Streckenausbau zwischen Chemnitz und Leipzig

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Der von Chemnitz gefor­derte Ausbau der Bahnstrecke nach Leipzig ist weiterhin unklar. Zwar unter­zeich­neten Freistaat und Deutsche Bahn heute auf dem Haupt­bahnhof eine Absichts­er­klä­rung über entspre­chende Vorpla­nungen. Bahn-Chef Rüdiger Grube sprach anschlie­ßend aber ledig­lich von einer Unter­su­chung, ob der Ausbau auch angepackt werden kann. Wann mit dem Projekt begonnen wird, ließ Grube offen. Auch Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich dämpfte die Erwar­tungen. Er nannte die Absichts­er­klä­rung zwar eine positive Nachricht. Sachsen müsse den gewünschten Ausbau aber erst noch im Bundes­ver­kehrs­we­ge­plan anmelden.Der Franken-Sachsen-Express zwischen Nürnberg und Dresden wird von der Bahn bis Ende 2014 finan­ziert. Dies hat Bahn-Vorstands­chef Rüdiger Grube Sachsens Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich zugesi­chert. Für die Zeit danach sollen Länder und Bahn intensiv nach Lösungen suchen, hieß es weiter. Bisher betreibt die Bahn den im Zwei-Stunden-Takt fahrenden Inter­regio-Zug eigen­wirt­schaft­lich und fährt nach eigenen Angaben trotz guter Nutzung jährlich Millio­nen­ver­luste ein. Zuletzt war befürchtet worden, dass die Bahn das Angebot deshalb nur noch bis 2013 aufrecht­er­hält und für die Finan­zie­rung im Anschluss daran allein Bayern und Sachsen in der Pflicht sieht.