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Bahn kürzt Züge nach Kältewelle ein

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Die Kälte­welle der vergan­genen Tage hat an den Zügen der Deutschen Bahn deutliche Spuren hinter­lassen. Die Werkstätten sind rappel­voll mit einge­fro­renen und defekten Fahrzeugen. Deshalb kommt es auf einigen Strecken zu Einschrän­kungen. So verkehrt der Regio­nal­ex­press zwischen Chemnitz und Leipzig derzeit nur mit einem Wagen statt wie üblich mit einer Doppel­ein­heit. Viele Fahrgäste müssen auf einen Sitzplatz verzichten. Die Bahn versprach eine baldige Lösung des Problems. Wann wieder zwei Wagen einge­setzt werden, ist aller­dings noch unklar."Wir setzen in den Instand­hal­tungs­werken auch zusätz­li­ches Personal ein und fahren Sonder­schichten" sagte eine Sprecherin. Außerdem habe man in den Werken Abtau­zelte mit Heizge­bläsen errichtet, die die Züge vor der Reparatur oder Wartung schneller erwärmen sollen. Nachts werden die Züge in den Abstel­l­an­lagen vorge­wärmt. Spezi­elle Frost­wa­chen überwa­chen die an den Vorheiz­an­lagen abgestellten Züge.