Autofahrer springt nach Verfolgungsfahrt ins Wasser
Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Autofahrer nach einer wilden Verfolgungsfahrt in den Chemnitzfluss gesprungen. Der 47-Jährige sollte am Dienstagabend kontrolliert werden, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Doch statt anzuhalten, gab er Gas.
Auf der Flucht über die Wolgograder Alle, Arno-Schreiter-Straße, Dittersdorfer Straße, Robert-Siewert-Straße, Wladimir-Sagorski-Straße, Helbersdorfer Straße bis in den Stumpf der Gluckstraße war der Renault mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Er wechselte mehrfach den Fahrstreifen, weil dort Fahrzeuge zwischenzeitlich angehalten hatten, und missachtete teilweise rote Ampeln. Mehrere Fahrzeuge mussten auch bremsen bzw. ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.
Am Stadtpark stoppte das Auto schließlich und der Fahrer sowie der Beifahrer rannten heraus, sprangen in den Fluss und wateten ans andere Ufer. Während der Beifahrer unerkannt entkam, gab der 47-Jährige auf. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine und Kokain. Der Mann handelte sich zudem noch eine ganze Reihe weiterer Anzeigen ein, weil er auch keine Fahrerlaubnis hatte und ihm das Auto nicht gehörte. Auch ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung zur Corona-Eindämmung wird ihm angelastet.