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Ausreisebeschränkungen verlängern Ausstellung

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Im Archäologiemuseum in Chemnitz ist die Sonderausstellung zum Leben am Toten Meer über den Juni hinaus bis auf weiteres verlängert worden. Die Exponate können wegen der Ausreisebeschränkungen nicht an ihre Leihgeber zurückgegeben werden, somit bleiben sie vorerst in Chemnitz.

Knapp 20.000 Besucher haben die Schau schon gesehen. Sie zeigt die spektakulären archäologischen Funde aus dem Dreiländereck Israel, Jordanien und Westjordanland von der Vorgeschichte bis in die islamische Zeit, darunter auch Schriftrollen- fragmente aus Qumran, die zu den wichtigsten archäologischen Funden des 20. Jahrhunderts zählen.

Die MitarbeiterInnen der englischen und israelischen Museen und Institutionen dürfen noch immer nicht nach Deutschland reisen, um ihre verliehenen Exponate zu verpacken und zu transportieren. Derzeit versuchen smac-Direktorin Sabine Wolfram und Martin Kroker, Leiter des nächsten Ausstellungsortes - das LWL-Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn - Sonderreisegenehmigungen zu erwirken. Enddatum und Abbau der Ausstellung „Leben am Toten Meer“ sind somit zurzeit nicht absehbar.