- Die Sparkasse Chemnitz hat ihren Zukunftspreis verliehen. 39 Umwelt- und Klimaschutzprojekte erhielten im Moritzhof insgesamt 52.000 Euro Preisgeld.
Ausgezeichnete Zukunftsideen
Vor dem roten Schriftzug der Sparkasse Chemnitz stehen sie dicht gedrängt: junge Leute, Vereinsvertreter, Unternehmer, Lehrer, Engagierte. Viele halten Urkunden in die Kamera, andere kleine grüne Pflanzen. Ein Gruppenfoto, ja. Aber eigentlich sieht man hier etwas anderes: 39 Ideen, die wachsen wollen.
Gestern Abend hat die Sparkasse Chemnitz im Moritzhof erstmals ihren Zukunftspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte, die Umwelt- und Klimaschutz nicht nur besprechen, sondern praktisch anpacken. Vom grünen Klassenzimmer bis zum Energiecampus reichte die Bandbreite. Insgesamt gingen 52.000 Euro Preisgeld an Unternehmen, Vereine und Bildungseinrichtungen aus der Region.
Kleine Ideen, große Wirkung
Was braucht es, damit aus einem Einfall Bewegung entsteht? Manchmal offenbar nicht viel mehr als Menschen, die anfangen. Genau darum geht es beim Zukunftspreis. Sparkassen-Vorstand Torsten Wetzel sagte, man wolle Initiativen sichtbar machen, die sich aktiv für Umwelt und Klima einsetzen. Oft seien es kleine Ideen, die viel bewirken und anderen als Vorbild dienen.
Beworben hatten sich 85 Projekte. Die Gewinner wurden durch ein Publikumsvoting und eine Juryentscheidung ermittelt. Mehr als 18.000 Stimmen gingen bei der öffentlichen Abstimmung ein. Das zeigt: Diese Themen bewegen Chemnitz nicht nur auf dem Papier.
Ein Preis als Anstoß
Alle Bewerber und ihre Projekte werden auf www.s-zukunftspreis.de vorgestellt. Dort lässt sich nachlesen, wie vielfältig Engagement aussehen kann. Und damit zurück zum Foto: Die Pflanzen in den Händen wirken fast wie ein Versprechen. Jetzt kommt es darauf an, dass aus diesen Setzlingen starke Projekte werden.
