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Aufräumarbeiten nach Flutkatastrophe beginnen

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Nach dem verhee­renden Hochwasser geht es jetzt überall in der Stadt ans Aufräumen. Unzäh­lige Freiwil­lige Helfer sind in den betrof­fenen Stadt­teilen unter­wegs. Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig freut sich über die Welle der Hilfs­be­reit­schaft. Wer mit anpacken will, kann sich beim Bürger­te­lefon der Stadt melden. An der Chemnitz ist alles wieder im Grünen Bereich - alle Warnstufen wurden inzwi­schen aufge­hoben. Auch an der Zwönitz und an der Würschnitz entspannt sich die Lage.Für die Einsatz­kräfte von Feuer­wehr und THW, die auch aus anderen Bundes­län­dern kamen, gab es nur eine kurze Verschnauf­pause. Sie haben seit Tagen fast rund um die Uhr gegen die Fluten gekämpft und sind teilweise noch am Montag­abend weiter nach Dresden gefahren. Dort steigt die Elbe immer weiter an. Dresden erwartet weitere Wasser­massen. In Pirna machte sich am Mittag Bundes­kanz­lerin Angela Merkel ein Bild von der Lage. An den Schulen unserer Stadt gab es heute wieder planmä­ßigen Unter­richt, ausge­nommen waren das Gymna­sium Einsiedel, die Grund­schule Harthau, die Annen­schule und die Förder­schule Altchem­nitz. Dort gab es aber überall eine Notbe­treuung. Bereits am Montag­abend konnten viele gesperrte Straßen wieder freige­geben werden. Auf der Annaberger Straße dauern die Reini­gungs­ar­beiten noch an, hier muss auch das Straßen­bahn­gleis vom Schlamm befreit werden. Wann die Bahnen auf der Strecke nach Altchem­nitz wieder fahren können, ist derzeit noch unklar.