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Aufnahmestopp! Kein Platz mehr für Katzen
Das Tierheim am Pfarrhübel macht dicht – zumindest für Katzen. Wer gerade einen schnurrenden Mitbewohner abgeben will, muss sich gedulden. Oder umplanen.
Der Grund ist simpel: zu voll. Eigentlich reichen die Kapazitäten für 30 Tiere. Jetzt sind es 45. Einige humpeln, andere husten. Wieder andere bringen gleich ihre ganze Familie mit – Mutterkatzen mit Wurf. Und die Kleinsten sind ohnehin noch nicht alt genug, um in ein neues Zuhause zu ziehen. Das war’s dann erstmal mit der Aufnahmepolitik.
Notfall ja – alles andere später
Wer glaubt, eine hilflose Katze gefunden zu haben, soll genau hinschauen. Ist sie verletzt? Verdreckt? Scheu und kraftlos? Dann bitte anrufen. In allen anderen Fällen gilt: beobachten. Nicht gleich füttern. Nicht gleich retten. Vielleicht gehört sie ja jemandem. Vielleicht will sie einfach nur ihre Ruhe.
Plan B: Online-Vermittlung
Für Abgabekatzen gibt’s immerhin einen Ausweg – digital. Wer Fotos, Infos und Kontaktdaten schickt, bekommt einen Platz auf der Vermittlungsseite des Tierheims. Eine Art Online-Partnerbörse für Samtpfoten, könnte man sagen. Die Mailadresse: info@tierschutz-chemnitz.de
Das Netz hilft – manchmal schneller als gedacht
Auch Facebook kann helfen: Die Gruppe „Such- und Fundtiere Chemnitz und Umgebung“ wird von der Tierrettung selbst betreut. Ein Foto, ein Post – manchmal reicht das. Und der Ausreißer liegt noch am selben Abend wieder auf dem alten Sofa.
