Arzneirückstände belasten Chemnitzer Abwasser
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Schadstoffe im Chemnitzer Abwasser machen dem Entsorgungsbetrieb unserer Stadt zunehmend zu schaffen. Es handelt sich um Rückstände von alten Medikamenten, die in vielen Haushalten über die Toilette entsorgt werden. Die sogenannten Mikroschadstoffe kann die zentrale Kläranlage nicht filtern - sie gelangen mit dem gereinigten Abwasser in die Chemnitz. Um das Problem soll sich jetzt ein Expertenteam kümmern. Dazu beteiligt sich der ESC gemeinsam mit der Dresdner Stadtentwässerung an einem Forschungsprojekt. Die Experten sollen die genauen Ursachen für die Verunreinigung herausfinden. Um die Rückstände im Abwasser zu miniminieren, will der Entsorgungsbetrieb außerdem die Technik der zentralen Kläranlage erweitern.