Armbrustschütze muss ins Gefängnis
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Der Mann, der im Mai letzten Jahres in Schloßchemnitz mit einer Armbrust auf Polizisten geschossen hat, muss 5 Jahre und 6 Monate in Gefängnis. Das Chemnitzer Landgericht sprach den 32-Jährigen am Montag unter anderem wegen versuchten Totschlags schuldig. Die Beamten wollten den Mann festnehmen, weil gegen ihn mehrere Haftbefehle vorlagen. Der Deutsche weigerte sich jedoch, die Tür zu öffnen und legte außerdem Feuer. Daraufhin verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zum Haus und wurden sofort mit einer Armbrust beschossen. Ein Metallpfeil traf den Schutzschild eines Polizisten und blieb darin stecken.