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  • Maraike Wittbrodt (links, Tochter von Ursula Winnington) und Katrin Stump (rechts, Generaldirektorin der SLUB) unterzeichnen den Schenkungsvertrag zur Übernahme des Nachlasses von Ursula Winnington. In der Mitte: Enkelin Lilly Böhm
  • Thomas Stern (l., SLUB, Deutsches Archiv der Kulinarik) schaut mit Lilly Böhm und Maraike Wittbrodt (Mitte und rechts, Enkelin und Tochter von Ursula Winnington) auf ausgewählte Sammlungsstücke aus deren Nachlass.
  • Das handschriftliche Kochbuch von Ursula Winningtons Großmutter Olga aus dem 19. Jh., mit dem sie ihre Kochleidenschaft entdeckte.

Archiv der Kulinarik erhält Nachlass von DDR-Kochbuchautorin Winnington

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Die Familie der verstorbenen DDR-Kochbuchautorin Ursula Winnington hat ihren gesamten Nachlass dem Deutschen Archiv der Kulinarik in Dresden übergeben. Die Tochter Maraike Wittbrodt und Enkelin Lilly Böhm übergaben die Schenkung kurz vor Winningtons erstem Todestag an die Sächsische Landesbibliothek (SLUB)

Der umfangreiche Nachlass umfasst Winningtons über 150 Bücher zählende Kochbuch- und Arbeitsbibliothek sowie ein handschriftliches Kochbuch ihrer Großmutter aus dem 19. Jahrhundert. Auch zahlreiche Publikationen seit 1964 und umfangreiche Korrespondenz, etwa mit dem Worcestersaucen-Hersteller VEB Exzellent Dresden, sind Teil der Sammlung. Die Autorin, die über 1.250 Rezepte und acht Kochbücher veröffentlichte, bereichert mit ihrem Nachlass nun das Archiv, wo sich bereits die Sammlungen des DDR-Fernsehkochs Kurt Drummer und des Kritikers Wolfram Siebeck befinden. 

Laut SLUB-Generaldirektorin Katrin Stump ergänzt der Nachlass die „bedeutende Zeugnisse zur Geschichte der Kochkunst der DDR“. Die Stücke werden nun erschlossen und sollen im „FoodStudio“ der SLUB öffentlich präsentiert werden.