Archäologen präsentieren Grabungsfunde
Bei den archäologischen Grabungen an der Bahnhofstraße in Chemnitz sind Funde aus dem 13. Jahrhundert ans Tageslicht gekommen. Keramikreste, Feuerstellen und Holzbalken wurden freigelegt, daneben aber auch viele Mauern und Kellergewölbe aus späteren Zeiten bis hin zum 19. Jahrhundert. Auch die Reste eines Brunnens haben die Archäologen auf dem etwa 5.700 Quadratmeter großen Areal entdeckt. Bei den Kellerfundamten wurden viele Teile der ehemaligen Mädchenschule freigelegt, die 2006 abgerissen worden war. Bis März wird auf dem Baufeld neben dem Schocken noch gegraben, dann werden alle Funde gereinigt, dokumentiert und wenn nötig auch restauriert. Auf dem Gelände soll anschließend für den Energieversorger eins ein neues Bürohaus errichtet werden.