Archäologen legen alte Kellergewölbe frei
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Die archäologischen Grabungen an der Bahnhofstraße werden von vielen Chemnitzern mit Interesse verfolgt, Fotos von der Ausgrabungsstätte landen in sozialen Netzwerken. Zu sehen sind vor allem alte Keller, von denen viele Chemnitzer annehmen, es handele sich um Luftschutzkeller. Wie uns das Landesamt für Archäologie auf Nachfrage sagte, stammen die Keller aus dem 19. Jahrhundert und wurden nicht als Schutzräume gebaut. Die Menschen mutzten sie allerdings in Kriegszeiten als Zuflucht. Die geschaffenen Verbindungen und Durchgänge sollten Fluchtmöglichkeiten bieten. Die Grabungen hinter dem Schocken dauern noch mindestens bis Ende des Jahres an.