Archäologen graben Gerberei am Getreidemarkt aus
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Am Getreidemarkt laufen derzeit noch die archäologischen Grabungen. Ende September sollen sie abgeschlossen sein und die Ergebnisse später in einer Ausstellung gezeigt werden. Am vergangenen Wochenende präsentierten die Archäologen schon einmal erste Fundstücke und Erkenntnisse. Demnach war das Gebiet am Getreidemarkt im Mittelalter eher locker bebaut. Die Experten begründen das mit der damals dort ansässigen Gerberei und den damit einhergehenden unangenehmen Gerüchen. Davon kündet noch heute die Lohstraße am Rande des Grabungsfeldes. Als Lohe wurde die zum Gerben verwendete Baumrinde bezeichnet. Außerdem fanden die Archäologen Spuren von Überflutungen und großen Stadtbränden.