Arbeitslosigkeit sinkt in ganz Sachsen
Sachsens Arbeitsmarkt hat die Corona-Krise hinter sich gelassen und läuft zu neuer Hochform auf. Dabei lässt er sich auch vom Krieg in der Ukraine und seinen Folgen bisher nicht stoppen. So ist die Beschäftigung zuletzt deutlich gestiegen und es lagen den Arbeitsagenturen und Jobcentern im Mai 46.000 freie Stellen vor.
„Wer aktuell einen Job sucht, kann ihn in Sachsen finden“, betonte der Chef der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, Klaus-Peter Hansen, am Dienstag. Den Angaben nach sank die Arbeitslosenquote auf ihren bisher niedrigsten Stand in einem Mai in Sachsen: 5,2 Prozent.
Im Mai waren rund 110.100 Menschen im Freistaat arbeitslos gemeldet (Stichtag 12. Mai). Das sei ein Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum April, berichtete die Regionaldirektion in Chemnitz. Damit verringerte sich die Arbeitslosigkeit hierzulande den vierten Monat in Folge. Vor einem Jahr lag die Zahl noch um fast 15 Prozent höher. Damals waren rund 19.300 Menschen mehr arbeitslos als aktuell.
Die Arbeitslosigkeit sei in allen Regionen Sachsens gesunken, betonte Hansen. Am niedrigsten ist sie derzeit im Erzgebirgskreis mit 4,0 Prozent, am höchsten im Landkreis Görlitz mit 7,2 Prozent (dpa)