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Arbeitsagentur: Suche nach Auszubildenden verschärft sich

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Die Suche nach Auszu­bil­denden bleibt nach Einschät­zung der Arbeits­agentur in Sachsen für die Unter­nehmen auch im neuen Jahr schwierig. Die Zahl der Schul­ab­gänger werde nur gering steigen, die Bereit­schaft der Betriebe auszu­bilden gewinne hingegen an Fahrt, wie die Agentur am Mittwoch mitteilte. Demnach wurden von Oktober 2014 bis Ende September 20 312 Lehrstellen gemeldet - 187 oder 0,9 Prozent mehr als im Jahr davor. 1695 Plätze seien frei blieben - bei noch 683 Bewer­bern. Damit stünden jedem Bewerber rechne­risch mehr als zwei freie Ausbil­dungs­stellen zur Verfü­gung, hieß es.Nach Angaben der Arbeits­agentur in Chemnitz konnte damit für etwa jede zwölfte Ausbil­dungs­stelle kein geeig­neter Bewerber gefunden werden. Vor zehn Jahren etwa sei es nur jede 37. gewesen. Die Zahl der Jungen und Mädchen, die mit Hilfe der Berufs­be­ra­tung ein Stelle gesucht haben, habe sich seitdem von 54 461 auf 21 238 etwa halbiert.Der Regio­nal­di­rek­tion zufolge wird mehr als jede vierte Ausbil­dung (27,3 Prozent) vorzeitig abgebro­chen. Damit liege Sachsen über dem Bundes­durch­schnitt (25 Prozent).(DPA)