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Anwohner­ver­sammlung bringt Probleme in Kappel zur Sprache

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Anwohner in Kappel haben Stadt und Polizei aufge­for­dert, für mehr Sicher­heit in ihrem Wohnge­biet zu sorgen. Grund sind die Probleme rund um das Asylbe­wer­ber­heim an der Haydn­straße. Direkte Nachbarn des Heimes beklagten auf einer Versamm­lung in der Oberschule Am Flughafen die gestie­gene Krimi­na­lität und zuneh­mende Beläs­ti­gungen. Einbrüche und Diebstähle hätten zugenommen. Hausord­nung und Verhal­tens­re­geln würden von vielen Asylbe­wer­bern nicht einge­halten - ein Anwohner sprach sogar wörtlich von Narren­frei­heit. Vertreter der Stadt räumten Probleme bei der Unter­brin­gung ein. Ordnungs­bür­ger­meister verwies aber auf die geringen Einfluss­mög­lich­keiten, da ein Teil des Heimes auch vom Freistaat als Asylbe­wer­ber­un­ter­kunft betrieben wird. Der Wachschutz hat inzwi­schen seine Streifen verstärkt, auch Polizei und Ordnungsamt wollen schärfer kontrol­lieren. In dem Heim in Kappel sind derzeit 450 Flücht­linge unter­ge­bracht. 350 davon fallen in die Zustän­dig­keit des Landes, rund 100 hat die Stadt Chemnitz einquar­tiert.