Anklage nach Raubüberfall erhoben
Nach einem Raubüberfall auf der Matthesstraße hat die Chemnitzer Staatsanwaltschaft Anklage gegen die mutmaßlichen Täter erhoben. Einem 18-jährigen Deutschen und einem 28-jährigen Syrer werden schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen im Januar mit einem Hammer auf eine Gruppe Jugendlicher losgegangen sein. Dabei stahlen sie eine Geldbörse und einen Rucksack. Zuvor hatten sie sich mit Tüchern und Kapuzen vermummt.
Nachdem die Angeschuldigten mit den erbeuteten Gegenständen geflüchtet waren und von den Jugendlichen verfolgt wurden, versetzte einer der Täter einem der Opfer nochmals mit dem Hammer einen Schlag gegen den Kopf. Beide Täter konnten noch am selben Tag festgenommen werden, sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Jetzt muss das Amtsgericht einen Prozesstermin festlegen.
Da einer der Täter bei der Tat ein gefährliches Werkzeug verwendet hatte, haben die Angeschuldigten im Falle einer Verurteilung mit einer Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bzw. einer empfindlichen Jugendstrafe zu rechnen.