Anklage gegen Valeriias mutmaßlichen Mörder: Tötete er sie aus Rache?
Im Fall der getöteten Valeriia aus Döbeln hat die Staatsanwaltschaft jetzt gegen den mutmaßlichen Täter Mordanklage erhoben. Das hat die Chemnitzer Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart am Mittwoch mitgeteilt. Der 37-jährige Moldawier soll das 9-jährige ukrainische Mädchen am 3. Juni kurz nach 7 Uhr in einem Waldstück bei Döbeln erstickt haben.
Er habe das Kind auf dem Weg zur Schule abgepasst und in seinem Auto mitgenommen. „Er nutzte dabei die Arg- und Wehrlosigkeit des Mädchens aus, das ihn gut kannte, ihm vertraute und daher nicht mit einem Angriff rechnete“, so Burghart. „Zudem wollte sich der Angeschuldigte durch die Tötung Valeriias an deren Mutter rächen, die wenige Tage zuvor die kurzzeitige Beziehung mit ihm beendet habe.“ Er habe deshalb aus niedrigen Beweggründen gehandelt.
Der Moldawier wurde eine Woche nach der schrecklichen Tat festgenommen und sitzt seither in U-Haft. Wann die Verhandlung stattfindet, steht noch nicht fest.