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Anklage gegen Revolution Chemnitz erhoben

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Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen die mutmaßlich rechtsterroristische Gruppe „Revolution Chemnitz“ erhoben. Den acht Männern wird vorgeworfen, sich im September vergangenen Jahres zusammengeschlossen zu haben, um Anschläge zu begehen. Die Männer sollen auch einen bürgerkriegsartigen Aufstand in Berlin geplant haben. Grundlage für die Anklage ist die Auswertung von Chat-Protokollen auf den Handys der Beschuldigten.

Der Generalbundesanwalt ermittelt seit geraumer Zeit gegen die Gruppierung. Die acht Männer sitzen in Untersuchungshaft. Ein Großteil von ihnen zählt den bisherigen Ermittlungen zufolge zu den führenden Köpfen der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene im Raum Chemnitz.

Der Generalbundesanwalt war kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit am 1. Oktober 2018 gegen die Gruppe vorgegangen nach Hinweisen, dass für den 3. Oktober Gewaltaktionen in Berlin geplant gewesen sein sollen. Generalbundesanwalt Peter Frank hatte im März das Verfahren gegen "Revolution Chemnitz" im Bereich Rechtsterrorismus als «eines der bedeutendsten Verfahren, die wir gegenwärtig führen» bezeichnet.