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Angeklagter im Mordprozess streitet Tatvorwürfe ab

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Im Prozess um den Mord an einer Prosti­tu­ierten auf dem Sonnen­berg hat der Angeklagte sein Schweigen gebro­chen. Er habe die Frau im Oktober in ihrer Studio­woh­nung besucht und mit ihr Sex gehabt, schil­derte der 20-Jährige am Dienstag dem Landge­richt. Danach sei er gegangen. Mit dem Mord habe er nichts zu tun. Das Opfer habe er vorher nicht gekannt. Der 20-Jährige bezeich­nete die Vorwürfe als "eine ungeheure Sache". Er sei deshalb "seelisch und nervlich kaputt". Der Ungar soll die Lands­frau mit 81 Messer­sti­chen getötet haben. Zudem soll er der Prosti­tu­ierten zwei goldene Ringe und 400 Euro gestohlen haben. Der Prozess wird Anfang September mit Zeugen­ver­neh­mungen fortge­setzt.