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Angeklagter im Chemnitzer Mord-Prozess will Schweigen brechen

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Im Prozess wegen Mordes an einer Prosti­tu­ierten auf dem Chemnitzer Sonnen­berg will der Angeklagte sein Schweigen brechen. Sein Vertei­diger kündigte am Donnerstag an, dass es am kommenden Verhand­lungstag eine schrift­liche Aussage geben werde. "Das ist sicher", sagte Anwalt Benjamin Pethö. Seinem Mandanten wird zur Last gelegt, am 29. Oktober vorigen Jahres eine ungari­sche Lands­frau in deren Studio­woh­nung auf der Zieten­straße mit 81 Messer­sti­chen getötet zu haben. An den bishe­rigen vier Verhand­lungs­tagen hatte sich der 20-Jährige nicht zu den Tatvor­würfen geäußert. Der Prozess am Landge­richt Chemnitz wird am 22. August fortge­setzt.