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An der Grenze durchgebrochen: Verfolgungsjagd bis Dresden!

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Es klingt wie ein Krimi: Ein Audi A6 soll an der Grenze zu Tschechien kontrolliert werden. Doch statt anzuhalten, gibt der 20-jährige Fahrer Gas und brauste mit seinem Auto davon. Es folgt eine stundenlange Verfolgung, auch Schüsse fallen. Nun hat die Polizei den russischstämmigen Mann in Dresden-Mickten festgenommen.

Mittwochabend, gegen 20.10 Uhr. Am Parkplatz „Am Heidenholz“ an der A17 wollten Beamte der Bundespolizei einen Audi A6 genauer unter die Lupe nehmen. Doch der Audi-Fahrer stoppte nicht. Er durchbrach die Kontrollstelle und raste in Richtung Dresden davon.

Kurzerhand nahm die Bundespolizei die Verfolgung auf. Wenig später entdeckten sie den Audi auf der Glashüttenstraße in Pirna. Doch auch hier misslang die Festnahme. Der junge Mann drückte sein Gaspedal durch und flüchtete. „In dieser Situation machte ein Bundespolizist von seiner Dienstwaffe Gebrauch“, heißt es in einer Mitteilung der Beamten. Konkret bestätigte uns ein Sprecher der Polizei, dass in der Nacht mehrere Schüsse gefallen seien.

Dresdner Polizei regelt: Endstation Mickten

Letztendlich war es die Dresdner Polizei, welche den Flüchtigen dingfest machte. Die Kollegen wurden von den Bundesbeamten alarmiert und konnten den Audi A6 noch in der Nacht in Mickten finden. Sie schnappten sich zunächst den mutmaßlich 24 Jahre alten Beifahrer. Kurz darauf war auch der Fahrer des Audi gefasst. Polizisten machten den Mann an der Sörnewitzer Straße in Pieschen ausfindig. Der 20-jährige russische Staatsbürger wurde festgenommen.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen. Das Motiv ist noch unklar - wie uns ein Sprecher der Polizei sagte, war das Auto nicht gestohlen. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wird auch geprüft, ob die Verwendung der Schusswaffe rechtmäßig war.