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Altes Eisenbahnviadukt muss Neubau weichen

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Für das Eisen­bahn­vi­a­da­kukt an der Annaberger Straße sind die Tage gezählt. Die Deutsche Bahn hat heute heute ihre Umbau­pläne für den Chemnitzer Bahnbogen vorge­stellt. Demnach soll Stahl­kon­struk­tion, die den Chemnitz­fluss, die Annaberger- und die Becker­straße überspannt abgerissen werden. 2017 soll es soweit sein, an gleicher Stelle entsteht dann eine neue, moderne Eisen­bahn­brücke. Gegen den Abriß des histo­ri­schen Viadukts gab es in den letzten Monaten heftigen Wider­stand. Eine entspre­chende Petition hatte über 7.000 Unter­zeichner. Die Bahn hält trotzdem an ihren Plänen fest. Die Brücke zu erhalten, sei wirtschaft­lich nicht sinnvoll, so Projekt­leiter Lutz Buchmann. Neben dem Viadukt an der Annaberger Straße werden ab 2017 noch vier weitere Brücken zwischen Haupbahnhof und Bahnhof Mitte abgerissen und erneuert, das betrifft unter anderem die Bauwerke auf der Stoll­berger, der Augus­tus­burger und der Berns­dorfer Straße. In die Erneue­rung des Chemnitzer Gleis­bo­gens inves­tiert die Bahn knapp 100 Millionen Euro. 2020 soll alles fertig sein.