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Alternatives Jugendzentrum nach G20-Protesten in der Kritik

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Nach den schweren Krawallen am Rande des G20-Gipfels fordern die Chemnitzer Stadt­räte von CDU und FDP die Überprü­fung von Veran­stal­tungen im Alter­na­tiven Jugend­zen­trum Chemnitz. Im April war dort ein sogenannter „Antifa­schis­ti­scher Jugend­kon­gress“ abgehalten worden - in Vorbe­rei­tung der Proteste gegen den G20-Gipfel. Man wolle die Arbeit des AJZ nicht unter General­ver­dacht stellen, so CDU-Stadtrat Alexander Dierks. Aller­dings müsse ein Träger der Jugend­hilfe sich klar von Extre­misten abgrenzen. Zwischen dem Kongress in Chemnitz und den Ausschrei­tungen in Hamburg seien Paral­lelen erkennbar. Bei dem Polizei­ein­satz am Rande des G20-Gipfels in Hamburg sind rund 20 sächsi­sche Beamte verletzt worden. Einer habe schwere Verlet­zungen am Kopf erlitten, teilte das Innen­mi­nis­te­rium in Dresden mit. Es sei ein unglaub­lich anstren­gender Einsatz gewesen, sagte ein Minis­te­ri­ums­spre­cher. Rund 600 sächsi­sche Spezi­al­kräfte sowie Verkehrs- und Bereit­schafts­po­li­zisten waren am Wochen­ende in Hamburg dabei.