Allee des Lichts dämmert vor sich hin
Eine „Allee des Lichts“ sollte vom Chemnitzer Schauspielhaus durch den Park der Opfer des Faschismus bis in die Innenstadt führen - doch die Idee der Stadtverwaltung erweist sich 10 Jahre danach als Flop. Für das Projekt sollte eigentlich jede Partnerstadt eine eigene Laterne besteuern. Aus Timbuktu in Mali und dem französischen Arras fehlen aber noch immer welche. Beide Städte werden in absehbarer Zeit auch keine Leuchte liefern, heißt es in der Antwort auf eine Ratsanfrage der CDU/ FDP-Fraktion. Auch die erwünschten Patenschaften durch Schulkassen gingen nach hinten los: keine einzige Schule hat sich bisher gemeldet. Dabei gab es damals, im Januar 2008 extra einen großen Aufruf im Amtsblatt. So dämmert die Allee weiter unbeachtet vor sich hin. Die Leuchten haben inzwischen auch deutlich gelitten, auch die Beschilderung. Zumindest die soll jetzt gereinigt werden, verspricht Baubürgermeister Michael Stötzer.