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Afrikanische Schweinepest: Sachsen erweitert Kerngebiet im Landkreis Meißen

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Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Meißen hat der Freistaat das Kerngebiet erweitert. Es umfasst Teile der Gemeinden Ebersbach, Lampertswalde, Radeburg, Schönfeld und Thiendorf sowie der Gemeinde Laußnitz im Kreis Bautzen. In dieser sogenannten Sperrzone 2 gilt absolutes Jagdverbot. Auch das Betreten der Wälder und Gebiete ist nicht möglich. Gleiches gilt für die Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen, wobei auf Antrag vom Landratsamt Meißen Ausnahmen zugelassen werden können.

Bei einem Wildschwein im Landkreis Meißen war ASP im Oktober festgestellt worden. Das Tier wurde in der Nähe der A13 bei Radeburg geschossen. Es ist in Sachsen der erste Nachweis der Afrikanischen Schweinepest außerhalb des Landkreises Görlitz.

Die Seuche ist für Haus- und Wildschweine hochgefährlich und verläuft fast immer tödlich. Für den Menschen und andere Tierarten ist die ASP nichtansteckend oder gefährlich.