Afghane nach tödlicher Messerattacke zu neun Jahren Haft verurteilt
Zuletzt aktualisiert:
Im Prozess um einen tödlichen Messerangriff am Marx-Monument ist der angeklagte Afghane wegen Totschlags zu neun Jahren Gefängnis verurteilt worden. Am ersten Adventswochenende hatte sich der 42-Jährige mit einem Bekannten verabredet, um einen Streit auszutragen. Als ein Landsmann dazwischen ging, rammte ihm der Angreifer ein Messer in den Kopf.
Das Opfer starb im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Der Messerstecher war zunächst geflüchtet, hatte sich später in Nordrhein-Westfalen aber der Polizei gestellt. Im Prozess behauptete er, er sei selbst angegriffen worden und habe sich nur verteidigt. Das nahm ihm der Richter aber nicht ab.