AfD sieht Nahrungsmittelkrise - Minister spricht von Panikmache

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Die AfD im Sächsischen Landtag sieht eine handfeste Nahrungsmittelkrise und macht dafür die Politik auch in Sachsen verantwortlich. „Auf vielen Flächen werden Mais und Raps angebaut, die nicht auf dem Teller landen, sondern in der Stromerzeugung oder im Benzintank. Die neueste Vernichtung von Ackerfläche geschieht durch riesige Solaranlagen“, erklärte der Abgeordnete Jörg Dornau am Donnerstag bei einer Debatte im Landtag. Für die Energiewende dürften nicht noch mehr landwirtschaftliche Flächen zweckentfremdet werden. Ernährungssicherheit müsse an erster Stelle stehen.

Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) warf der AfD Panikmache vor. Die Folge von Panikmache seien Hamsterkäufe. „Die Versorgung in diesem Land ist gesichert.“ Alles andere sei Schwachsinn. Es gebe in Deutschland einen sehr hohen Selbstversorgungsgrad gerade bei Grundnahrungsmitteln. „Deswegen müssen wir hier keinen Hunger leiden. Wir sind, was das anbelangt, autark.“ Panik sei das Gegenteil von dem, was man brauche. Die Ursache der momentanen Preissteigerungen bei Lebensmitteln sei ein verbrecherischer Angriffskrieg des von der AfD „hochgeschätzten Diktators Putin“ gegen die Ukraine. Doch darüber verliere die AfD kein Wort. (dpa)