AfD fordert, den „Tag der Sachsen“ nach Chemnitz zu holen

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Die AfD-Stadtratsfraktion Fraktion hat die Rathausspitze aufgefordert, den „Tag der Sachsen“ in diesem Jahr nach Chemnitz zu holen. Dafür könne das Hutfestival am letzten Maiwochenende erweitert werden, sagt Fraktionsvize Nico Köhler. Die Stadt könne in dieser Situation beweisen, dass sie kreativ und spontan agieren kann. Woher das Geld kommen soll, um den Tag der Sachsen finanziell stemmen zu können, sagt die AfD nicht. Frankenberg hatte den „Tag der Sachsen“ abgesagt, weil die Stadt die 300.000 Euro an Eigenmitteln nicht aufbringen kann.

Dazu sagt Oberbürgermeister Sven Schulze:

"Die Vorbereitung eines Tags der Sachsen 2022 ist weder organisatorisch noch finanziell in der kurzen Zeit unter Corona-Bedingungen zu schaffen, Frankenberg selber hat diesen Tag mehrere Jahre vorbereitet. Außerdem ist die Intention dieses Tages, ihn bewusst in kleineren Städten oder Gemeinden durchzuführen und eben nicht in den großen Städten. Unabhängig davon wird Chemnitz vom Hutfestival Ende Mai bis zur Friedensfahrt im September auch in diesem Jahr wieder ereignisreiche und kulturvolle Monate erleben."