Ärztechef Bodendieck: "Müssen Triage in Sachsen vorbereiten"

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Sachsen muss sich nach Angaben der Landesärztekammer auf eine Triage vorbereiten. Es stünden nur noch wenige Betten auf den Intensivstationen zur Verfügung, sagte Kammerpräsident Erik Bodendieck in einem Interview. Wenn sich daran nichts ändere, müsse über eine Auswahl nachgedacht werden, wer behandelt werde und wer nicht. Das werde er diese Woche mit den Kollegen in den Kliniken auch noch mal besprechen, so Bodendieck weiter. Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, wem sie zuerst helfen.

Eine präventive Triage, also das Freihalten von Betten, sei rechtlich nicht möglich. Er hoffe, dass es anders komme als zurzeit prognostiziert. Sachsen sei in jedem Fall auf die Hilfe anderer Bundesländer angewiesen.