• Freigegeben zur "Adoption" - Litfaßsäule an der Wielandstraße in Görlitz. Foto: kmk

    Freigegeben zur "Adoption" - Litfaßsäule an der Wielandstraße in Görlitz. Foto: kmk

  • Litfaßsäule am Marienplatz in Görlitz. Foto: kmk

    Litfaßsäule am Marienplatz in Görlitz. Foto: kmk

"Adoptiere eine Litfaßsäule!" - Paten in Görlitz

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„Adoptiere eine Litfaßsäule in Görlitz!“ – knapp eineinhalb Jahr nach dem Angebot sind bislang nur zwei Patenschaften zustande gekommen.  Ein Gastronom hat eine Säule an der Zittauer Straße übernommen. Pate für zwei Säulen wurde ein Kulturverein. Die Patenschaft läuft zunächst ein Jahr.

Anfangs hatten sich 19 Interessenten gemeldet. Viele machten offenbar einen Rückzieher, nachdem sie den  Leitfaden für die Nutzung  gelesen hatten. "Der Aufwand hat wohl viele abgeschreckt. Es ist schon etwas anderes, eine Litfaßsäule zu bekleben als eine gerade Fläche", sagte uns Katrin Stöffin von der Sachsen-Filiale der NeuWerbung GmbH. 

Weitere Paten können sich melden

Die Media-Agentur ist Vertragspartner der Stadt. Görlitz hat 50 seiner fast 60 Litfaßsäulen an die Firma vermietet. Davon werden derzeit nur 13 für Werbezwecke genutzt. Weitere Paten können sich bei  der Agentur melden, die auch in Dippoldiswalde, Großenhain und Riesa  Litfaßsäulen als Werbeträger anbietet.

Wer gab der Säule den Namen?

Im Jahr 1855 erfand der Berliner Drucker, Ernst Litfaß die nach ihm benannte Säule für „Annoncen“. Der Berliner ärgerte sich, dass an Zäunen, Bäumen und Wänden Plakate klebten.
Allerdings gab es solche Werbesäulen schon früher: Der Brite George Harris ließ sich 1824 die achteckige Harrissäule patentieren.

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