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Abriss alter Brücke Zschopauer Straße beginnt

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Am Freitag beginnt der Abriss der maroden Eisenbahnbrücke Zschopauer Straße. Los geht es zunächst mit der Fahrbahn stadtauswärts. Über das ganze Wochenende werden die tonnenschweren Brückenteile Tag und Nacht mit zwei Kränen abgetragen. Dafür müssen die Bahnstrecken Dresden-Werdau und Chemnitz-Aue komplett gesperrt bleiben.

Auch Autofahrer können bis voraussichtlich 11. November nur die Umleitung nutzen. Diese führt Richtung Zentrum weiterhin über die Luther-, Bernsdorfer und Ritterstraße. Stadtauswärts nutzen Autofahrer die Annen-, Reitbahn- und Bernsdorfer Straße. Von dort aus kommt man unter anderem über die die Luther- oder Gutenbergstraße zurück auf die Zschopauer Straße.

In knapp drei Wochen ist die Brücke zumindest für den Verkehr stadteinwärts wieder freigegeben. Voraussichtlich ab dem 25.11. ist sie dann sogar beidseitig befahrbar. Dafür lässt die Stadt den Gehweg etwas einkürzen, um zwei Spuren zu ermöglichen. Die nächste Vollsperrung ist für Mitte nächsten Jahres geplant. Denn dann wird über zwei Wochen die andere Hälfte der Brücke abgerissen.

Im Frühjahr 2022 soll die fertige neue Brücke stehen. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf knapp 12 Millionen Euro, an denen sich Stadt, Bahn und Freistaat beteiligen. Der Neubau gehört zum Projekt „Chemnitzer Bahnbogen“ der Deutschen Bahn. 2020 und 2021 sollen neben dem Austausch der Gleise zwischen Hauptbahnhof und Kappel alle Bahnbrücken (abgesehen vom Viadukt an der Annaberger Straße) erneuert werden.