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Abgeordnete entscheiden über Finanzen des Freistaats

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Der sächsi­sche Landtag hat am Dienstag mit der abschlie­ßenden Beratung des Doppel­haus­halts 2015/2016 begonnen. Bis Mittwoch­abend soll der Etatplan, der für beide Jahre Ausgaben in Höhe von mehr als 34 Milli­arden Euro vorsieht, verab­schiedet werden. Zunächst stehen die Einzel­etats auf der Tages­ord­nung. Mehr Geld ausgeben will Schwarz-Rot für Bildung, Kinder­be­treuung und innere Sicher­heit. Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich (CDU) forderte bei seiner Rede im Landtag die Sachsen auf, die Chancen des Wandels zu nutzen. Der von seiner schwarz-roten Regie­rung vorge­legte Doppel­haus­halt biete die Grund­lage dafür, sagte er am Dienstag zum Auftakt der General­de­batte. „Wir stärken mit diesem Haushalt einmal mehr die Kräfte der Verän­de­rung und Entwick­lung.“ Er verwies auf die nach wie vor gerin­gere Wertschöp­fung, die in Sachsen bei nur 74 Prozent des westdeut­schen Durch­schnitts liege. Deshalb heiße der Schwer­punkt „Aufholen“.