- In den LKW-Unfall ist ein Gefahrguttransporter verwickelt. Er hat laut Polizei Stickstoff geladen.
Tödlicher Unfall mit Gefahrguttransport auf A4
Auf der A4 Chemnitz - Dresden hat es schon wieder einen schweren LKW-Unfall gegeben. In Höhe Klipphausen ist kurz vor 6 Uhr ein LKW mit Autos am Stauende auf einen Gefahrguttransporter mit Stickstoff gekracht. Der 27-jährige Unfallverursacher kam dabei am Steuer seines Lasters ums Leben. Er sei noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen, sagte ein Polizeisprecher.
Der Laster war nahezu ungebremst auf das Staueende aufgefahren. Dabei hatte er einen zweiten auf einen dritten LKW geschoben. Einer der Laster hatte 24 Tonnen Stickstoff geladen, so die Polizei. Diese seien ausgetreten, wodurch auch Gefahr für den Straßenverkehr bestand. „Der Stickstoff kann in die Kanalisation eindringen und den Fahrbahnbelag sehr rutschig und eisglatt machen“, sagte Polizeihauptkommissar Enrico Behrendt.
Die übrigen Unfallbeteiligten blieben den Angaben zufolge unverletzt, waren jedoch geschockt. Einer der Laster war nur so leicht beschädigt, dass er nach dem Unfall weiterfahren konnte.
Nach dem Unfall war die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Wilsdruff und dem Autobahndreieck Nossen in beide Richtungen voll gesperrt. Die Fahrbahn in Richtung Eisenach war am Mittag wieder freigegeben worden. Die Bergungsarbeiten werden sich aber noch eine Weile hinziehen. Wie lange das dauern wird, kann aktuell noch keiner sagen.
Ein schwerer LKW-Unfall hatte erst am Donnerstag den Verkehr auf der A4 zwischen Chemnitz und Dresden lahmgelegt. Vor dem Dreieck Nossen war am Mittag ein Laster auf ein Stauende aufgefahren. Ein Gefahrguttransporter mit Kali-Lauge war beteiligt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Nacht. Wir haben darüber berichtet.
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