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Crash auf der A14: „Oh nein, mein DDR-Wohnwagen“

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Die erste Reise nach langer Zeit sollte seine letzte sein ... Völlig fertig steht Ute Hartenstein aus Moritzburg mit ihrem Schwager Steffen Buttig an der Unfallstelle auf der Autobahn. Überall liegen Trümmer herum. Teile ihres geliebten Wohnwagens, den sie schon zu DDR-Zeiten hatte.

Bei einem schweren Crash am Dienstagnachmittag auf der A14 zwischen den Anschlussstellen Mutzschen und Leisnig wurde der Oldtimer-Anhänger größtenteils zerstört. Hartensteins Aussagen zufolge sei ihr gegen 13.30 Uhr ein Paket-Transporter voll ins Heck gekracht - kurz nachdem sie verkehrsbedingt habe bremsen müssen.

„Ich hatte ihn gerade erst aus der Werkstatt in Delitzsch geholt“, erzählt die Moritzburgerin geknickt. In den letzten zwei Jahren habe sie mehrere 1000 Euro und viel Herzblut in die Restaurierung des QEK Junior-Wohnwagens gesteckt. Er sei rund 15.000 Euro wert. „Jetzt wollte ich mit ihm zum ersten Mal vereisen.“ 

Glück im Unglück: Verletzt wurde zum Glück niemand. Auch nicht die Fahrerin des Paket-Transporters.