163 Ermittlungen nach Ausschreitungen in Chemnitz
Zuletzt aktualisiert:
Das Landeskriminalamt Sachsen führt nach den Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz bisher insgesamt 163 Ermittlungsverfahren durch. Das berichtet Focus Online. Eine eigens eingesetzte Kommission hat demnach alle für den Staatsschutz relevanten Vorkommnisse seit dem 26. August untersucht, und zwar unabhängig davon, ob es sich um links- oder rechtsextreme Taten handelt. Nach Angaben von Focus Online ermittelt der Staatsschutz in 32 Fällen wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen, etwa dem Hitlergruß. In 41 Fällen werde wegen einfacher oder schwerer Körperverletzung ermittelt. Außerdem gab es 13 Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung. Unter den insgesamt 158 Geschädigten befänden sich elf Ausländer. (dpa)