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Umdrehen während der Fahrt ist grobfahrlässig

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Autofahrer, die sich zu ihren Mitfahrern auf der Rücksitzbank umdrehen, handeln grob fahrlässig. Auch dann wenn´s nur ganz kurz ist. Kommt es zu einem selbstverschuldeten Unfall kann der Fahrer für Schäden haftbar gemacht werden, die über die Selbstbeteiligung hinausgehen. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt.

Sich mal kurz umdrehen, um zu schauen, ob mit dem Kind alles OK ist, kann nicht als sogenanntes reflexartiges Augenblicksversagen gewertet werden, hieß es zur Begründung.

OLG Frankfurt, Urteil vom 12.2.2020, Az.: 2 U 43/19